Als vor fast 500 Jahren der Nürnberger Schmied Peter Henlein die ersten tragbaren Räderuhren verkaufte, waren sie eine Sensation, selbst wenn sie die Zeit nur äußerst dürftig anzeigten. Das lag nur zum kleinsten Teil daran, dass die Uhr ganz selbstverständlich nur einen Zeiger hatte, Ausschlag gebend war die Genauigkeit der Werke. Seither suchen Uhrmacher nach Möglichkeiten, das schwingende Element, das noch immer in jeder Uhr den Takt angibt, gleichmäßiger ticken zu lassen. Die Uhren gewannen zusehends an Genauigkeit. Im gleichen Maße, wie die Schwingung im Innern der Uhr an Ausgewogenheit zunahm, wuchs im täglichen Leben die Unruhe. War zu Zeiten Peter Henleins eine Verabredung zum Abend oder am Vormittag völlig ausreichend, so fallen heute schon zwei Minuten Verspätung des Zuges auf. Mit den MeisterSinger-Uhren korrigiert Gründer und Gestalter Manfred Brassler einen Teil dieser Entwicklung. Indem er die Ausgewogenheit, die Konstanz aus dem Innern der Uhr nach außen trägt.
| Zifferblatt/Zeiger: | BM301 – Silberweiss/Schwarz |
| Funktionen: | Einzeiger-Uhr |
| Werk: | ETA2801-2 Handaufzug |
| Maße: | Durchmesser 38mm, Höhe 11,5 mm, Gewicht 55 g |
| Gehäuse: | Edelstahl mit verschraubtem Glassichtboden, 3 bar wasserdicht |
| Varianten: | Zifferblatt in silber, schwarz, elfenbein und schwarz mit rotgoldenen Appliken |