Die Krone liegt (in Ruheposotion) am Gehäuse an. Ziehen Sie Ihre Uhr vor dem Anlegen an den Arm durch Hin- und Herdrehen der Krone so lange auf, bis Sie einen leichten Widerstand spüren.
Das Uhrwerk erreicht die höchste Ganggenauigkeit, wenn es einmal am Tag aufgezogen wird. Bei vollem Aufzug hat Ihre Uhr je Modell zwar eine Gangreserve von 32 bis 48 Stunden, damit Sie aber das Aufziehen nicht vergessen, folgen Sie dem bewährten Ratschlag, sie rituell immer zu einem bestimmten täglichen Anlass aufzuziehen - nach dem Duschen, beim Mittagessen, abends vor dem Schlafengehen oder zu einem anderen täglich wiederkehrenden Anlass.
Hier gilt zuächst das Gleiche wie für den Handaufzug. Allerdings wird beim alltäglichen Tragen der Uhr die Feder durch die kinetische Kraft, die durch die Armbewegungen auf den Werkrotor übertragen wird, laufend nachgespannt. Theoretisch müssen Sie also die Automatikuhr nur einmal aufziehen. Sollte sie durch längeres Nichttragen zum Stillstand gekommen sein, bitte durch mehrmailges Hin- und Herdrehen der Krone, der Feder ausreichend Anschubhilfe geben. Die Bewegungen eines durchschnittlich aktiven Menschen reichen für den dauerhaften Aufzug der Uhr aus.
Gilt für Einzeiger- und Dreizeigeruhren mit Handaufzug oder Automatik. Die Krone mit dem Fingernagel herausziehen, bis in die äußerste Stellung. Durch Drehen der Krone wird die Uhrzeit eingestellt.
Die Krone mit dem Fingernagel bis zur 1. Stufe herausziehen. Durch Drehen der Krone wird das Datum eingestellt.
Wasser ist der größte Feind jeder mechanischen Uhr. Deshalb werden die MeisterSinger-Gehäuse wasserdicht konstruiert, sodass sie dem angegebenen Druck standhalten. Als Vorsichtsmaßnahme empfehlen wir dennoch, Ihre Uhr nicht zum Duschen, Schwimmen, Tauchen oder bei Saunagängen zu benutzen. Denn die Wasserdichtigkeit einer Uhr ist kein permanenter Zustand. Zum Beispiel können Stöße eine Dichtung verletzen - ohne dass man es äußerlich merkt. Starke Temperaturunterschiede können die Toleranzwerte der Uhr kritisch verändern und auf Dauer die Dichtung angreifen oder porös machen. Darum ist es auch ratsam, Ihre Uhr wenigstens alle 2 Jahre auf ihre Dichtigkeit überprüfen zu lassen.