
Die allgegenwärtige Beschleunigung macht unsere Zeit immer schnelllebiger.
Durch das Internet hat sie ein Maximum erreicht: Mit Lichtgeschwindigkeit schicken wir Informationen um den Globus, damit wir jederzeit und überall – zumindest virtuell – präsent sind. Wir lernen uns dem Tempo der Zeit anzupassen. Dennoch hat jeder von uns sein subjektives Zeitempfinden. In der ersten Liebesnacht scheint die Zeit regelrecht zu verfliegen, auf dem Zahnarztstuhl geht sie nicht voran. Der Takt der Zeit will uns und unsere Zeit gleichschalten. So gut wir können, halten wir dagegen, schaffen uns Ruhepausen und Freiräume. Die wichtigen Dinge des Lebens brauchen eben Muße. Wie schnell ist ein Leben vergeudet, wenn es nicht in der Ruhe immer wieder zu sich selbst findet.
Dieses Bedürfnis hat das Konzept der MeisterSinger Einzeigeruhren inspiriert. Vielleicht die beruhigendste Art, die Zeit zu lesen!
Die Uhr, nicht die Dampfmaschine, ist die Maschine, die das Industriezeitalter am stärksten geprägt hat."
Bereits 1934 schrieb das der Amerikaner Lewis Mumford in seiner "Kulturgeschichte der Uhr".
Und tatsächlich: Die Uhr hat unsere Lebenskultur radikal verändert. Die präzise gemessene Zeit ist für uns heute eine Selbstverständlichkeit. Aber das Maß der Zeit beherrscht uns und unseren Alltag zunehmend.
Eine Entwicklung, der MeisterSinger etwas entgegensetzen möchte.
Einen Ausdruck innerer Ruhe in sonst wahrlich bewegten Zeiten.